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Homed-IQ

Vollständiger STI-Test Männer (Chlamydien, Gonorrhöe, Trichomoniasis, Syphilis, HIV)

HAN:  100301

Chlamydien, Gonorrhöe, Trichomoniasis, Syphilis, HIV Test (Geschlechtskrankheit Test). Erhalten Sie einen umfassenden Überblick über Ihre sexuelle Gesundheit, ohne einen Arzt oder eine Klinik aufsuchen zu müssen. Dieser Test untersucht fünf häufige sexuell übertragbare Krankheiten und kann in wenigen Minuten bequem zu Hause durchgeführt werden. Sie können den Test selbst durchführen und innerhalb weniger Werktage ein laborzertifiziertes Testergebnis erhalten.

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Beschreibung

Artikelinfos im Detail

HOMED-IQ Vollständiger STI-Test für Männer

Vollständiger STI-Test: Umfasst Tests auf mehrere sexuell übertragbare Infektionen.

Untersuchungsart: Kombitest aus Bluttest aus dem Kapillarblut der Fingerkuppe und Urintest

Getestet werden: Chlamydien, Gonorrhoe (Gonorrhö, Gonorrhöe oder Tripper), Trichomoniasis, HIV - positiv / HIV - negativ (Humanes Immundefizienz-Virus oder HI-Virus), Syphilis (Lues)

Diskrete Lieferung, unsere Zustellung aller Diagnostik Tests erfolgt neutral verpackt.
Eine Weitergabe Ihres Testergebnis an jegliche Dritte Personen (Gesundheitsamt, Familienangehörige etc.) erfolgt nicht!!! (aus Datenschutzgründen)

Kostenfreie Rücksendung des Probenmateriales nur innerhalb von Deutschland.
Kombination aus Urin- und Bluttest zur sicheren Erkennung von Chlamydien, Gonorrhö, Trichomoniasis, Syphilis und HIV.

Über den Test

Was ist der STI Kompletttest (Geschlechtskrankheit Test)?

Der STI Kompletttest von Homed-IQ ist der umfassendste Heimtest für sexuelle Gesundheit. Er prüft auf die fünf häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten (Geschlechtskrankheit), darunter Chlamydien, Gonorrhöe, Trichomoniasis, Syphilis und HIV. Der Test beinhaltet einen Urin- und Bluttest für Infektionen bei Männern sowie einen Vaginalabstrich und Bluttest für Infektionen bei Frauen.

Wie funktioniert der STI Kompletttest?

Das Testkit wird Ihnen mit einer ausführlichen Anleitung geliefert, damit Sie Ihre Probe problemlos zu Hause entnehmen können. Nach der Probenentnahme senden Sie das Testkit mit den beiliegenden vorfrankierten Versandmaterialien (bereits Portofrei innerhalb Deutschlands) an unser zertifiziertes Labor in Deutschland. Ihr Testergebnis erhalten Sie innerhalb weniger Tage.

Wann kann man sich auf die einzelnen STIs testen lassen?

Die diagnostische Lücke bezeichnet den Zeitraum zwischen der Infektion mit einer STI und dem Zeitpunkt, an dem sie sicher nachweisbar ist. Jede STI hat eine unterschiedliche diagnostische Lücke. Wenn Sie sich vor Ablauf dieser Zeitspanne testen lassen, kann das Ergebnis negativ ausfallen, auch wenn Sie infiziert sind. Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zu den diagnostischen Lücken für jede STI und wann Sie diesen Test zuverlässig durchführen können.

Was ist die diagnostische Lücke für jede STI?

  • Chlamydien: Nach 14 Tagen
  • Gonorrhöe: Nach 14 Tagen
  • Trichomoniasis: Nach 4 Wochen
  • Syphilis: 3 Wochen bis 3 Monate. Ein zuverlässiges Ergebnis wird erst 3 Monate nach dem Sexualkontakt erzielt, wenn das Testergebnis negativ ist.
  • HIV: 4 Wochen bis 3 Monate. Ein zuverlässiges Ergebnis wird erst 3 Monate nach dem Sexualkontakt erzielt, wenn das Testergebnis negativ ist.

Symptome für Männer

Chlamydien:

  • Brennende Schmerzen beim Wasserlassen
  • Ausfluss aus dem Penis
  • Schmerzen oder Schwellungen in den Hoden
  • Schmerzen beim Sex

Gonorrhö:

  • Schmerzen oder Schwellungen in einem der Hoden
  • Eitrig-ähnlicher Ausfluss aus dem Penis
  • Brennender Schmerz beim Wasserlassen
  • Schmerzen beim Sex

Trichomoniasis:

  • Sekretion aus dem Penis
  • Rötung, Juckreiz und Reizung im oder um den Penis herum
  • Schmerzen beim Wasserlassen

Syphilis:

  • Schmerzlose Wunden auf der Haut
  • Fieber
  • Geschwollene Drüsen
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Nachtschweiß
  • Sehprobleme
  • Haarverlust

HIV:

  • Müdigkeit
  • Fieber
  • Nachtschweiß
  • Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Geschwollene Lymphknoten (hauptsächlich im Nacken)

Zusammenfassung der Biomarker

Was sind sexuell übertragbare Infektionen (STIs- Geschlechtskrankheit)?

Sexuell übertragbare Infektionen (STIs) sind Krankheiten, die durch sexuellen Kontakt übertragen werden. Sie können durch Viren oder Bakterien übertragen werden und von einer Person auf eine andere gelangen, meist über den Penis, die Vagina, den Anus oder manchmal auch durch den Mund oder die Finger. Viele STIs verursachen nur geringe oder keine Symptome, können aber dennoch unangenehme Symptome an der Infektionsstelle verursachen. Obwohl die meisten STIs behandelt werden können, können einige unbehandelt langfristige Schäden verursachen. Daher ist es wichtig, sich testen zu lassen, wenn Sie einem Risiko ausgesetzt waren, um eine Infektion zu behandeln und eine Weiterverbreitung zu verhindern.

Chlamydien:

Chlamydien sind eine sexuell übertragbare Krankheit, die durch das Bakterium Chlamydia trachomatis verursacht wird. Sie können eine Infektion in verschiedenen Körperbereichen verursachen, wie der Harnröhre, dem Gebärmutterhals, dem Enddarm oder dem Rachen. Die Übertragung erfolgt über infizierte Schleimhäute und Genitalflüssigkeiten. Unbehandelt können Chlamydien zu Nebenhodenentzündungen bei Männern und zu Entzündungen der Gebärmutter oder der Eileiter bei Frauen führen. Dies erhöht das Risiko von Unfruchtbarkeit oder Eileiterschwangerschaften. Auch eine Übertragung von der Mutter auf das Baby während der Schwangerschaft ist möglich. Chlamydien sind weit verbreitet und können in der Regel mit Antibiotika behandelt werden.

Gonorrhö:

Gonorrhö, auch bekannt als Tripper, ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die durch das Bakterium Neisseria gonorrhoeae verursacht wird. Sie ist hochgradig ansteckend und wird über Schleimhäute übertragen. Nicht jeder, der infiziert ist, entwickelt Symptome, was eine frühzeitige Behandlung erschwert. Unbehandelt kann Gonorrhö zu weiteren gesundheitlichen Problemen führen, wie Beckenentzündungen und Unfruchtbarkeit bei Frauen. Bei schwangeren Frauen kann sie zu Frühgeburten oder niedrigem Geburtsgewicht führen. Auch eine Übertragung auf das Baby während der Geburt ist möglich, was zu Augenentzündungen oder Blindheit führen kann. Bei Männern kann sie zu Entzündungen der Nebenhoden oder der Prostata führen. Gonorrhö wird in der Regel mit Antibiotika behandelt.

Trichomoniasis:

Trichomoniasis ist eine sexuell übertragbare Infektion, die durch den Parasiten Trichomonas vaginalis verursacht wird. Sie wird hauptsächlich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Die Infektion verläuft oft asymptomatisch, kann aber Entzündungen der Vagina, des Gebärmutterhalses und der Harnröhre verursachen und das Risiko für andere STIs erhöhen. Bei schwangeren Frauen wird sie mit Frühgeburten oder niedrigem Geburtsgewicht in Verbindung gebracht. Bei Männern können Symptome wie Brennen und Juckreiz beim Wasserlassen auftreten. Trichomoniasis ist behandelbar, und um eine erneute Infektion zu verhindern, sollten die Sexualpartner ebenfalls behandelt werden.

Syphilis:

Syphilis ist eine bakterielle Infektion, die durch das Bakterium Treponema Pallidum verursacht wird. Sie kann durch Geschlechts-, Oral- oder Analverkehr übertragen werden und betrifft Penis, Vagina, Anus oder Rachen. Die Infektion kann asymptomatisch sein oder Läsionen (Geschwüre oder Schanker) verursachen. Unbehandelt kann Syphilis zu schwerwiegenden Schäden an Gehirn oder Herz führen. Die Infektion kann durch Bluttests nachgewiesen werden und wird mit Antibiotika behandelt.

HIV:

HIV ist ein Virus, das das Immunsystem schwächt. Es wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten, insbesondere Blut und Genitalsekrete, übertragen, oft durch sexuellen Kontakt oder gemeinsame Nutzung von infizierten Nadeln oder Spritzen. HIV kann über Jahre symptomfrei verlaufen, führt aber unbehandelt zu AIDS, einer chronischen und lebensbedrohlichen Erkrankung. HIV-Infektionen werden mit Medikamenten behandelt, um die Viruslast zu unterdrücken und die Weitergabe des Virus zu verhindern.

Testergebnisse

Was bedeuten die Testergebnisse?

Jeder Test wird durch eine gründliche Erläuterung der Ergebnisse und einen herunterladbaren Laborbericht begleitet, den Sie bei Bedarf Ihrem Hausarzt vorlegen können.

Was bedeutet ein negatives Testergebnis?

Ein negatives Testergebnis besagt, dass in der von Ihnen bereitgestellten Probe keine Anzeichen für Chlamydien, Gonorrhö, Trichomoniasis, Syphilis, HIV, Hepatitis B oder Herpes I und II gefunden wurden. In diesem Fall ist keine Behandlung für sexuell übertragbare Infektionen erforderlich.

Was bedeutet ein positives Testergebnis?

Ein positives Testergebnis zeigt an, dass eine oder mehrere STIs nachgewiesen wurden und eine Behandlung notwendig ist. Um die Ausbreitung von STIs zu verhindern und Ihre eigene Gesundheit zu schützen, ist es wichtig, dass Sie sich an einen Arzt wenden.

Im Falle eines positiven Testergebnisses können Sie die Ergebnisse Ihrem Arzt vorlegen und eine angemessene Behandlung erhalten. Es ist auch wichtig, Ihre Sexualpartner über das positive Ergebnis zu informieren, da auch sie möglicherweise Träger von STIs sind. Sie sollten sich ebenfalls testen lassen und gegebenenfalls behandeln lassen.

Wann erhalte ich meine Testergebnisse?

Bitte senden Sie Ihre Probe so bald wie möglich an das Labor. Sobald Ihre Probe im Labor eingegangen ist, werden Sie per E-Mail benachrichtigt. Die Testergebnisse liegen in der Regel innerhalb weniger Werktage vor.

Wie werden mir die Ergebnisse mitgeteilt?

Wir verstehen, dass medizinische Testergebnisse oft schwer zu interpretieren sind. Um Ihnen zu helfen, bieten wir klare und verständliche Erklärungen Ihrer Ergebnisse in Ihrem persönlichen Online-Dashboard an.
Wir zeigen deutlich an, ob Sie negativ oder positiv auf jede einzelne STI getestet wurden.

Sonstiges Wissenswertes:

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass bei diesem Test eine Erstattung durch die private Krankenkasse nicht immer gewährleistet ist. Klären Sie daher bitte mit Ihrer Krankenkasse ab, ob die Leistungen erstattet werden.

Im Kaufpreis des Test-Sets ist die Auswertung durch das Labor bereits enthalten. Es fallen keine weiteren Kosten an.

Wir warnen vor Selbstmedikation und jedem sonstigen Beginn oder Abbruch einer Therapie ohne vorherigen Arzt oder Therapeutenbesuch. Bitte gehen Sie daher bei gesundheitlichen Problemen immer auch persönlich zu einem Arzt oder Therapeuten!

Anleitung zur Probenentnahme Bluttests

Bitte trinken Sie 30 Minuten vor der Blutentnahme reichlich Wasser.

Wärmen Sie Ihre Hände auf und Sie sollten keine Kreislaufprobleme an diesem Tag haben.

  1. Finger unter warmen Wasser halten, dies fördert die Durchblutung.
  2. Finger warm rubbeln jedoch nicht quetschen.
  3. Anwendung einer Salbe zb. Finalgon (erh. in der Apotheke) diese ist zur Förderung der Hautdurchblutung bei der kapillarer Blutentnahme.
  4. Wenn der Finger nicht funktionieren sollte, ginge auch das Ohrläppchen, dabei sollte Ihnen eine zweite Person behilflich sein. Oder auch die Fußzehe kann zur kappillaren Blutentnahme genutzt werden.
  5. Waschen Sie Ihre Hände 1 Minute lang mit warmen Wasser und trocknen Sie diese anschließend gut ab. Halten Sie anschließend Ihre Hände 2 Minuten langen gegen eine Tasse warmes Wasser, Tee, Kaffee um die Durchblutung anzuregen.
  6. Schwingen Sie Ihre Arme und ballen Sie Ihre Fäuste, um die Durchblutung anzuregen.

Warten Sie, bis sich ein Blutstropfen bildet, und lassen Sie ihn auf die Karte fallen.

Achten Sie darauf, dass Sie mindestens 3 volle Kreise bis zum Rand ausfüllen.

Wenn Sie einen zweiten Finger einstechen müssen, dann nehmen Sie als nächstes den Mittelfinger.

Sobald Sie die Kreise ausgefüllt haben, lassen Sie die Karte 3-4 Stunden lang vor direkter Hitze geschützt trocknen.

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FAQ

FAQ

Wie kann ich eine STI vermeiden?

Die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit einer Geschlechtskrankheit kann durch die Anwendung von Safer-Sex-Praktiken reduziert werden. Zu den empfohlenen Maßnahmen zählen die Verwendung eines Kondoms oder Lecktuchs beim Geschlechts- oder Oralverkehr sowie eine gründliche Reinigung von Sexspielzeug bei verschiedenen Benutzern. Die Verwendung eines Kondoms stellt eine effektive Maßnahme zur Prävention von STIs dar, allerdings bietet sie keinen umfassenden Schutz. Die Verwendung eines Kondoms oder Lecktuchs stellt eine effektive Maßnahme zur Prävention von Geschlechtskrankheiten, wie beispielsweise Chlamydien, Gonorrhoe, Trichomoniasis und Mycoplasma genitalium, dar. Auch eine Übertragung von Genitalwarzen, Syphilis und Herpes über die Haut ist möglich. Des Weiteren besteht die Möglichkeit einer Übertragung von Schamläusen oder Krätze durch Haut-zu-Haut-Kontakt oder Schamhaare. Die Wirksamkeit der Verwendung eines Kondoms oder Lecktuchs zur Prävention von Geschlechtskrankheiten ist jedoch nur gewährleistet, wenn die betroffene bzw. infizierte Stelle durch ein Kondom oder einen Barriereschutz abgedeckt ist. Eine Übertragung von HIV, Syphilis sowie Hepatitis B und C erfolgt durch das Blut. Dies impliziert, dass die Übertragung des Virus durch den Kontakt mit Körperflüssigkeiten erfolgt, welche das Virus enthalten. Dazu zählen beispielsweise Blut, Vaginalflüssigkeit, Sperma oder Muttermilch. Eine Infektion kann folglich nur erfolgen, wenn diese Körperflüssigkeiten in den Blutkreislauf gelangen. Dies kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen, beispielsweise durch offene Wunden, Nadelstichverletzungen oder die gemeinsame Benutzung von Nadeln. Eine Infektion ist zudem während der Schwangerschaft und/oder bei der Entbindung sowie durch Risse in der Haut möglich, welche beim sexuellen Kontakt entstehen. Eine Ansteckung mit Hepatitis oder HIV ist bei Tätigkeiten wie Umarmungen, dem Teilen von Essgeschirr oder Niesen/Husten nicht möglich. Die Einnahme von Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) kann einer möglichen Infektion vorbeugen, während die Post-Expositionsprophylaxe (PEP) eine bereits erfolgte Ansteckung verhindern kann. Einem Infektionsrisiko mit Hepatitis B kann durch eine Impfung vorgebeugt werden. In Deutschland werden die Kosten für eine Hepatitis-B-Impfung bis zu einem Alter von einschließlich 17 Jahren von den Krankenversicherungen übernommen. Auch für Personen, die einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, beispielsweise Sexarbeiter*innen, Männer, die Sex mit Männern haben (MSM) oder Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, werden die Kosten für die Impfung von der Krankenkasse getragen. Bei Vorliegen von Symptomen, die auf eine sexuell übertragbare Krankheit hindeuten, oder bei Geschlechtsverkehr mit einer Person, die eine sexuell übertragbare Krankheit aufweist, ist eine Testung zur Diagnostik indiziert. Des Weiteren wird die Durchführung eines Tests empfohlen, sofern sexuelle Aktivitäten mit einem Kondom/Lecktuch stattgefunden haben, um eine mögliche Ansteckung zeitnah diagnostizieren zu können.

Für wen ist dieser STI-Heimtest nicht geeignet?

Der STI-Test ist für Personen unter 18 Jahren nicht indiziert. Für Personen unter 18 Jahren, die sich auf STIs testen lassen möchten, wird empfohlen, sich an den Hausarzt oder das zuständige Gesundheitsamt zu wenden. Des Weiteren wird empfohlen, diesen Test nicht innerhalb der diagnostischen Lücke durchzuführen. Die diagnostische Lücke bezeichnet den Zeitraum zwischen der Infektion mit einem Erreger, beispielsweise nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr, und dem Zeitpunkt, zu dem die Infektion durch einen Test nachgewiesen werden kann. Die Dauer der diagnostischen Lücke variiert in Abhängigkeit von der jeweiligen STI. Sofern vor Ablauf der diagnostischen Lücke ein STI-Test durchgeführt wurde und das Ergebnis negativ ausfiel, wird eine Wiederholung des Tests nach Ablauf der genannten Zeitspanne empfohlen.

Wie oft sollte ich mich auf sexuell übertragbare Krankheiten testen lassen?

Bei Vorliegen einer hohen Anzahl an Sexualpartnern sowie häufigem Wechsel der Geschlechtspartnerinnen und Geschlechtspartner sowie bei Vorliegen bestimmter Risikofaktoren für eine HIV-Infektion und/oder andere sexuell übertragbare Infektionen wird eine halbjährliche Testung empfohlen. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn die betreffende Person als Sexarbeiterin tätig ist. Diesbezüglich sei beispielsweise auf die Gruppe der Sexarbeiterinnen verwiesen. Des Weiteren wird empfohlen, sich testen zu lassen, sofern ungeschützter Geschlechtsverkehr mit einem neuen Partner stattgefunden hat oder diesbezüglich eine Intention besteht.

Ist dieser Test wirklich anonym?

Die Teilnahme an einem Homed-IQ-Test ist vollkommen anonym und erfordert keinerlei direkten Kontakt mit dem behandelnden Hausarzt.

Wie genau ist dieser STI-Test?

Die von uns durchgeführten Self-Sampling-Tests sind vollständig für den Heimgebrauch zugelassen. Die Tests wurden in unserem Labor validiert, um festzustellen, ob die Ergebnisse von zu Hause entnommenen Proben eine vergleichbare Genauigkeit aufweisen wie Proben, die in einer Arztpraxis oder Klinik entnommen wurden. Der Vertrieb validierter medizinischer Tests ist gemäß den geltenden Rechtsvorschriften ausschließlich dazu befugten Personen vorbehalten. Die Verarbeitung sämtlicher Homed-IQ-Tests erfolgt in einem ISO15189-zertifizierten Labor, wodurch die Zuverlässigkeit aller Tests gewährleistet wird.

Ich möchte den Rachen- oder Analbereich auf STIs testen. Wie kann ich das machen?

Es besteht die Möglichkeit, eine Untersuchung des Rachen- oder Anusbereichs auf STIs durchführen zu lassen. Zur Diagnostik einer STI im Rachen- oder Afterbereich erfolgt eine Abstrichentnahme. Ein Nachweis aller STIs ist mittels eines Abstriches nicht möglich. Für die Diagnostik weiterer STIs sind daher zusätzliche Tests erforderlich, für die eine Urin- oder Blutprobe abgegeben werden muss. Des Weiteren besteht die Option eines Vaginalabstriches. Bei einem Interesse an einem STI-Test im Rachen- oder Analbereich wird die Lektüre des Leitfadens für STI-Tests empfohlen. Der Leitfaden bietet Ihnen zudem Informationen darüber, welche STIs getestet werden sollten und welche Testprodukte empfohlen werden. Haben Sie Fragen zur Durchführung der einzelnen Testarten?

Was sind die Vorteile dieses Tests?

Der wesentliche Vorteil dieses Tests besteht in seiner einfachen Durchführbarkeit im eigenen Zuhause. Ein Selbsttest ermöglicht es, auf die Konsultation eines Hausarztes oder einer Klinik zu verzichten und dennoch zeitnah laborzertifizierte Testergebnisse zu erhalten. Die Anwendung "Homed-IQ" ermöglicht es den Nutzer:innen, sich anonym zu testen und den Test zu einem beliebigen Zeitpunkt durchzuführen.

Wurde dieser STI-Test von Ärzten überprüft?

Die Homed-IQ Self-Sampling-Tests wurden einer wissenschaftlichen Evaluierung unterzogen und für den Einsatz im privaten Umfeld zertifiziert. Dies impliziert, dass eine Evaluierung erfolgte, um zu eruieren, ob die Resultate von Proben, welche im heimischen Umfeld entnommen wurden, eine identische Präzision aufweisen wie jene, welche in einem Labor oder einer Arztpraxis gewonnen wurden. Der Vertrieb nicht validierter medizinischer Tests ist untersagt. Des Weiteren erfolgt eine Überprüfung aller Ergebnisse durch unser medizinisches Team sowie eine Beantwortung von Kundenfragen zu den Ergebnissen.

Warum sollte ich mich für einen STI-Labortest entscheiden und nicht für einen Schnelltest?

Die STI-Tests von Homed-IQ generieren Resultate, die hinsichtlich ihrer Aussagekraft laborzertifizierten Resultaten entsprechen, welche bei einer STI-Testung durch einen Hausarzt oder eine Klinik für sexuelle Gesundheit zu erwarten wären. Homed-IQ kooperiert mit denselben Laboratorien, die auch für die Durchführung von Tests in klinischen Einrichtungen zuständig sind. Das Unternehmen ist bestrebt, die Ergebnisse der Tests zeitnah und unter Wahrung der Vertraulichkeit zur Verfügung zu stellen. Schnelltests zu STI, die beispielsweise in Apotheken erhältlich sind, weisen mitunter eine geringe Zuverlässigkeit auf, sodass falsch negative oder falsch positive Ergebnisse resultieren können.

Wie bekomme ich eine Behandlung, wenn ich positiv getestet wurde?

Die Testergebnisse werden in Form einer schriftlichen Erläuterung sowie eines digital verfügbaren Laborberichts übermittelt. Der Bericht kann dem behandelnden Arzt zur weiteren Untersuchung, Behandlung und Beratung vorgelegt werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt des Vertrauens.

Warum muss ich mein Testkit aktivieren?

Die Homed-IQ-Testkits enthalten aus Datenschutzgründen keine Angaben zu Kundinnen und Kunden. Dies impliziert, dass eine Verknüpfung Ihres Tests mit Ihrem Konto erst nach der Aktivierung des Tests mittels des eindeutigen 12-stelligen Testcodes erfolgen kann, bevor der Test an das Labor übermittelt wird. Die Verarbeitung der Testergebnisse sowie deren Zusendung an den Kunden sind seitens des Labors nur möglich, sofern der jeweilige Test aktiviert wurde.

Was ist der Unterschied zwischen Inkubationszeit und diagnostischer Lücke?

Die Inkubationszeit bezeichnet den Zeitraum zwischen der Exposition gegenüber einem Erreger und dem Auftreten der ersten Symptome einer Infektion. Die diagnostische Lücke bezeichnet den Zeitraum zwischen dem Zeitpunkt der Exposition gegenüber einer Infektion und dem Zeitpunkt, zu dem ein Test eine Infektion mit hinreichender Sicherheit nachweisen kann. Sofern ein Test durchgeführt werden soll, ist es unerlässlich, die jeweilige Zeitspanne für jede STI zu berücksichtigen. Nur auf diese Weise kann ein möglichst zuverlässiges Testergebnis gewährleistet werden.

Kann man einen Vollständigen STI-Test anwenden, wenn man noch keine Symptome verspürt?

Der Verlauf von sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) ist nicht immer mit Symptomen assoziiert. In der Tat manifestieren sich zahlreiche STIs ohne das Auftreten von Symptomen. Um die Korrektheit des Testergebnisses zu gewährleisten, ist es erforderlich, mit dem Test bis zum Ablauf der diagnostischen Lücke zu warten. Die diagnostische Lücke bezeichnet den Zeitraum zwischen der Infektion mit einer sexuell übertragbaren Krankheit (STI) und dem Zeitpunkt, an dem sie mit einem Test sicher nachweisbar ist.

Ich wurde positiv auf eine STI getestet. Wie kann ich meinen Partner warnen?

Wurden Sie positiv auf eine STI getestet? Informieren Sie unbedingt Ihre aktuellen Sexualpartner. Dies ist wichtig, um sicherzustellen, dass sie keine ernsthaften Komplikationen durch eine unbehandelte STI erleiden, die STI nicht an andere weitergeben und die STI nicht an Sie zurückgeben wird. In der Regel ist es ratsam, die Personen zu informieren, mit denen Sie in den letzten 6 Monaten Geschlechtsverkehr hatten. Allerdings ist es manchmal auch notwendig, Partner zu informieren, mit denen der Geschlechtsverkehr noch länger zurückliegt. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt darüber, wen Sie informieren sollten. Es ist verständlich, dass Sie Nervosität oder Unbehagen empfinden, wenn Sie jemandem, mit dem Sie Sex haben oder hatten, sagen, dass Sie eine STI haben. Sie können dies auf verschiedene Weise tun:

  • Sagen Sie es der Person selbst am Telefon, per E-Mail oder im persönlichen Gespräch
  • Anonyme Warnung über partnerwaarschuwing.nl (in den Niederlanden) oder wir-ruhr.de (in Deutschland). Mit diesen Diensten können Sie jemanden auffordern, sich testen zu lassen, ohne Ihre Identität preiszugeben.
  • Bitten Sie Ihren Hausarzt oder die Krankenschwester in einer STI-Klinik, Menschen, mit denen Sie Sex hatten, mitzuteilen, dass Sie eine STI haben.

Unabhängig davon, welche Methode Sie wählen, sollten Sie frühere Partner über STIs informieren. Ein solcher Schritt ermöglicht es Ihnen, sich ebenfalls testen und bei Bedarf behandeln zu lassen. Dadurch lassen sich potenzielle Ausbreitungen oder gesundheitliche Konsequenzen vermeiden.

Ab wann kann man nach einer Antibiotikatherapie einen STI Test durchführen?

Wir raten Kunden eine Woche nach Ende der Antibiotikatherapie abzuwarten, bevor ein STI-Test durchgeführt wird!

 

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