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Alle Variationen zu diesem ArtikelBeschreibung
Artikelinfos im DetailDarmentzündungstest: Bestimmt Calprotectin im Stuhl zur Erkennung von Darmentzündungen.
Untersuchungsart: Stuhltest
Getestet werden: Fecale Calprotectine (Protein)
Hilfreich zur Differenzierung zwischen IBS und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Darmbeschwerden.
Stuhltest zur Messung des Calprotectin-Spiegels – ein Marker für entzündliche Darmprozesse.
Dieser Test misst die Calprotectin-Konzentration in Ihrem Stuhl. Calprotectin dient als Marker für Darmentzündungen und ermöglicht es, zwischen entzündlichen und nicht-entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen zu unterscheiden. Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen, Durchfall und Müdigkeit sind häufig und können in den westlichen Ländern bis zu 10-25 % der Bevölkerung betreffen. Diese Beschwerden können belastend sein und die Betroffenen auf der Suche nach der Ursache zurücklassen.
Das Testkit wird Ihnen mit einer ausführlichen Anleitung geliefert, damit Sie Ihre Probe problemlos zu Hause entnehmen können. Nach der Probenentnahme senden Sie das Testkit mit den beiliegenden vorfrankierten Versandmaterialien (bereits Portofrei innerhalb Deutschlands) an unser zertifiziertes Labor in Deutschland. Ihr Testergebnis erhalten Sie innerhalb weniger Tage.
Diskrete Lieferung, unsere Zustellung aller Diagnostik Tests erfolgt neutral verpackt.
Kostenfreie Rücksendung des Probenmateriales nur innerhalb von Deutschland.
Das Reizdarmsyndrom (IBS) ist eine Ansammlung von Symptomen, die den Verdauungstrakt betreffen. Dazu gehören Bauchschmerzen, Blähungen, ein Gefühl der Fülle und Veränderungen im Stuhlgang, die als Durchfall, Verstopfung oder beides auftreten können. Diese Symptome des Reizdarmsyndroms zeigen sich, ohne dass eine sichtbare Schädigung oder Entzündung des Verdauungstrakts erkennbar ist.
Entzündliche Darmerkrankungen (CED) sind eine Gruppe von Krankheiten, die zu einer langfristigen (chronischen) Entzündung des Verdauungstrakts führen. CED tritt auf, wenn das Immunsystem des Körpers fälschlicherweise die gesunden Zellen im Verdauungstrakt angreift, was zu anhaltenden Entzündungen und Gewebeschäden führt. Die genaue Ursache von CED ist noch nicht vollständig verstanden, aber es wird angenommen, dass genetische, Umwelt- und immunologische Faktoren eine Rolle spielen. Die beiden Haupttypen von CED sind Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
Sowohl Morbus Crohn als auch Colitis ulcerosa können Symptome wie Bauchschmerzen, Durchfall, Blut im Stuhl, Gewichtsverlust und Müdigkeit hervorrufen. Die Schwere der Symptome kann variieren, von milden Beschwerden bis hin zu schweren Beeinträchtigungen und lebensbedrohlichen Komplikationen.
Calprotectin ist ein Protein, das der Körper als Reaktion auf Entzündungen produziert. Entzündungen sind Immunreaktionen, die den Körper vor potenziellen Schäden oder Eindringlingen schützen sollen. Das Vorhandensein von Calprotectin im Stuhl kann darauf hinweisen, dass im Darm eine Entzündung stattfindet. Darmentzündungen können durch entzündliche Darmerkrankungen (CED) oder bestimmte bakterielle Infektionen verursacht werden und Symptome wie Bauchschmerzen, Durchfall und Müdigkeit auslösen.
Die Diagnose von CED kann herausfordernd sein, da die Symptome anderen häufigen, nicht-entzündlichen Darmerkrankungen wie dem Reizdarmsyndrom (RDS) ähneln. Erhöhte Calprotectin-Werte im Stuhl können auf eine Darmentzündung hinweisen und helfen, sie von anderen nicht-entzündlichen Darmerkrankungen abzugrenzen, die ähnliche Symptome verursachen können.
Die Symptome einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung variieren abhängig vom Schweregrad der Entzündung und ihrem Standort im Magen-Darm-Trakt. Bei den meisten Menschen mit CED gibt es Phasen, in denen die Krankheit aktiv ist, gefolgt von Remissionsphasen, in denen keine Symptome auftreten können.
Die Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und umfassen möglicherweise:
Der Calprotectin-Test wird für Personen empfohlen, die unter gastrointestinalen Symptomen leiden und eine entzündliche Darmerkrankung als potenzielle Ursache ausschließen möchten. Darüber hinaus ist dieser Test für Personen nützlich, bei denen bereits eine entzündliche Darmerkrankung diagnostiziert wurde und die ihre Entzündungswerte im Laufe der Zeit überwachen möchten.
CED (chronisch entzündliche Darmerkrankung) und RDS (Reizdarmsyndrom) sind zwei verschiedene gastrointestinale Erkrankungen, deren Unterscheidung oft herausfordernd ist. Obwohl sie ähnliche Symptome aufweisen können, erfordern sie unterschiedliche Behandlungsansätze.
RDS ist ein Syndrom oder eine Ansammlung von Symptomen, die die Darmfunktion beeinflussen können, was zu abnormen Bewegungen des Darms führt. Stress oder bestimmte Nahrungsmittel können RDS-Symptome auslösen, die häufig durch Stuhlgang gelindert werden. Obwohl RDS erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität haben kann, verursacht es keine Entzündung oder strukturelle Schäden im Darm und ist daher in bildgebenden Untersuchungen nicht erkennbar. Die Behandlung umfasst oft Medikamente, Ernährungsumstellungen und Stressmanagement-Techniken.
CED hingegen ist durch langfristige Darmentzündungen gekennzeichnet, die zu strukturellen Veränderungen im Darm führen können. Im Gegensatz zu RDS kann CED schwerwiegendere Symptome wie Blut im Stuhl, Anämie und Gewichtsverlust verursachen. Die Behandlung von CED erfordert oft Medikamente oder in einigen Fällen sogar chirurgische Eingriffe.
Die Prävalenz von RDS liegt in westlichen Ländern zwischen 10 und 25 %, während die von CED etwa bei 0,3 % liegt. Obwohl seltener, erfordert CED eine spezifische und zeitnahe Behandlung, daher ist eine genaue Diagnose und Ausschluss dieser Erkrankung von entscheidender Bedeutung.
Niedrige Calprotectin-Werte im Stuhl deuten darauf hin, dass die gastrointestinalen Symptome wahrscheinlich auf eine nicht-entzündliche Darmerkrankung wie das Reizdarmsyndrom zurückzuführen sind.
Ein erhöhter Calprotectin-Wert im Stuhl deutet darauf hin, dass eine Entzündung im Darm vorliegen könnte, gibt jedoch keine genaue Auskunft über ihren Ort oder ihre Ursache. Es wird empfohlen, das Testergebnis mit Ihrem Arzt zur weiteren Untersuchung zu besprechen. Dies könnte zusätzliche Blut- und Stuhltests sowie Untersuchungen des Darms auf Schäden und Anzeichen von Krankheit wie eine Darmspiegelung oder Sigmoidoskopie umfassen.
Jeder Test wird durch eine gründliche Erläuterung der Ergebnisse und einen herunterladbaren Laborbericht begleitet, den Sie bei Bedarf Ihrem Hausarzt vorlegen können.
Bitte senden Sie Ihre Probe so bald wie möglich an das Labor. Sobald Ihre Probe im Labor eingegangen ist, werden Sie per E-Mail benachrichtigt. Die Testergebnisse liegen in der Regel innerhalb weniger Werktage vor.
Wir verstehen, dass medizinische Testergebnisse oft schwer zu interpretieren sind. Um Ihnen zu helfen, bieten wir klare und verständliche Erklärungen Ihrer Ergebnisse in Ihrem persönlichen Online-Dashboard an.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass bei diesem Test eine Erstattung durch die private Krankenkasse nicht immer gewährleistet ist. Klären Sie daher bitte mit Ihrer Krankenkasse ab, ob die Leistungen erstattet werden.
Im Kaufpreis des Test-Sets ist die Auswertung durch das Labor bereits enthalten. Es fallen keine weiteren Kosten an.
Wir warnen vor Selbstmedikation und jedem sonstigen Beginn oder Abbruch einer Therapie ohne vorherigen Arzt oder Therapeutenbesuch. Bitte gehen Sie daher bei gesundheitlichen Problemen immer auch persönlich zu einem Arzt oder Therapeuten!
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Testanleitung / MusterbefundFAQ
Die chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED) und das Reizdarmsyndrom (RDS) sind zwei unterschiedliche Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, wobei die Abgrenzung in der Praxis mitunter Schwierigkeiten bereitet. Obschon sowohl das Reizdarmsyndrom als auch die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ähnliche Symptome aufweisen, sind sie nicht als ein und dasselbe zu betrachten und erfordern daher sehr unterschiedliche Behandlungsansätze. Das Reizdarmsyndrom bezeichnet eine Gruppe von Symptomen, die als Syndrom zusammengefasst werden. Dies kann zu einer Beeinträchtigung der Funktionalität des Darms führen, was eine Beschleunigung oder Verlangsamung der Darmtätigkeit zur Folge haben kann. Stress oder der Verzehr einer umfangreichen Mahlzeit können Symptome des Reizdarmsyndroms auslösen, welche in der Regel durch Stuhlgang gelindert werden. Das Reizdarmsyndrom kann Symptome hervorrufen, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, beispielsweise in Form von Darmträgheit. Eine Entzündung oder Schädigung des Darms ist jedoch nicht gegeben, sodass eine Darstellung auf bildgebenden Untersuchungen des Dickdarms nicht möglich ist. Die Einweisung von Patient:innen mit Reizdarmsyndrom in ein Krankenhaus oder die Durchführung von Operationen ist eine seltene Ausnahme. Die Therapie des Reizdarmsyndroms umfasst in der Regel die Verordnung von Medikamenten, eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten sowie eine Veränderung des Lebensstils. Darüber hinaus können auch Techniken zum Stressabbau zum Einsatz kommen. Bei der Diagnose einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) liegt der Fokus auf einer langfristigen Entzündung des Darms. Eine solche Entzündung kann zu einer dauerhaften Schädigung des Darms führen, was sich in bildgebenden Verfahren nachweisen lässt. Im Gegensatz zum Reizdarmsyndrom kann die CED neben Durchfall und Bauchschmerzen auch Blut im Stuhl, Anämie oder Gewichtsverlust verursachen. Die Therapie von CED erfolgt in der Regel mittels medikamentöser Interventionen oder chirurgischer Eingriffe. Die Prävalenz des Reizdarmsyndroms wird in den westlichen Ländern auf 10 bis 25 % geschätzt, während die Prävalenz von CED bei etwa 0,3 % liegt. Obgleich das Reizdarmsyndrom eine deutlich höhere Prävalenz aufweist, erfordert die chronisch-entzündliche Darmerkrankung eine rasche und spezifische Behandlung, weshalb eine Diagnostik und Differenzialdiagnostik unabdingbar ist.
Es ist mit höchster Wahrscheinlichkeit auszuschließen, dass eine nicht diagnostizierte CED mit niedrigen Calprotectin-Werten vorliegt. In einer im Jahr 2014 durchgeführten Meta-Analyse wurden niedrige Calprotectin-Werte (unter 40 Mikrogramm/Gramm) mit einem Risiko von weniger als einem Prozent für das Vorliegen einer CED assoziiert. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass hohe Calprotectin-Werte ohne das Auftreten einer CED vorliegen, und ein Calprotectin-Test allein kann keine CED diagnostizieren. Bei Hinweisen auf erhöhte Calprotectinwerte im Rahmen der durchgeführten Tests ist eine Konsultation des behandelnden Arztes zur Einleitung weiterer Untersuchungen und Maßnahmen erforderlich.
Sowohl bei Colitis ulcerosa als auch bei Morbus Crohn können Komplikationen auftreten.
Die Ätiologie der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ist bislang nicht vollständig aufgeklärt. Bei der Erkrankung handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise den Darm angreift und dadurch eine Entzündung verursacht. Es wird angenommen, dass genetische Faktoren sowie umweltbedingte Auslöser, zu denen unter anderem Rauchen, Stress und die Einnahme von Medikamenten zählen, eine Rolle spielen.
Eine chronisch entzündliche Darmerkrankung kann nicht als geheilt betrachtet werden. Dennoch existiert eine Vielzahl an Medikamenten und Behandlungsmethoden, welche dazu imstande sind, die Symptome zu kontrollieren, Schübe zu reduzieren sowie Komplikationen zu verhindern.
Die Symptome von CED können mit einer hohen Belastung für die Betroffenen einhergehen und die Lebensqualität maßgeblich beeinträchtigen. Eine Nichtbehandlung der Erkrankung führt in der Regel zu einer Zunahme der Schübe, einer Intensivierung der Entzündungen, einer Beschleunigung der Darmschädigung sowie einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Komplikationen.
Jegliche Art von Abführmittel können natürlich besonders die klinisch-chemischen Marker und auch die Verdauungsrückstände verändern. Eigentlich möchte man mit dem Stuhltest die eigene darmständige Situation darstellen.
Wir empfehlen nicht die Untersuchung während der Einnahme von Abführmitteln durchzuführen, diese sollten 5-7 Tage ausgesetzt werden. Aber natürlich in Absprache mit dem behandelnden Arzt.
Omeprazol hat auch eine Einwirkung auf die Verdauungsfunktion, allerdings sollte man dies aufgrund des Rebound nicht einfach aussetzen. Der Therapeut sollte dies dann in die Bewertung mit einfließen lassen.
Ob Antihistaminika weggelassen werden können, kommt auf den Einnahmegrund an und sollte mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden
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